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Glasfaser

Eine Glasfaser ist ein Lichtwellenleiter (LWL) und wird für die optische Datenübertragung verwendet. Sie bestehen aus hauchdünnen Fasern aus speziellem Glas oder Kunststoff, die jeweils kaum dicker als ein menschliches Haar sind und Lichtimpulse leiten, die digitale Daten repräsentieren.

Vorteile Glasfaser
Datenübertragung in Lichtgeschwindigkeit Die Signalübertragung in Glasfaserkabeln erfolgt mit Lichtgeschwindigkeit und fast verlustfrei. Eine schnellere Technologie gibt es nicht. Ein FTTH-Anschluss liefert Ihnen z.Z. eine Bandbreite bis zu 1 Gbit/s zum Surfen, Streamen und Spielen zur Verfügung. Außerdem können mehrere Geräte im Haushalt gleichzeitig genutzt werden, ohne dass die Internetverbindung dabei an ihre Grenzen stößt.

Störungsfreiheit
Glasfasernetze sind absolut unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen. Funkdienste wie z.B. DVB-T, DAB+ oder Mobilfunkdienste 5G und LTE können nicht in Glasfasernetze einstören. Umgekehrt sendet eine Glasfaseranlage auch keine Störstrahlung aus. Außerdem produzieren Glasfaserkabel keine elektromagnetischen Störungen, sind robuster gegenüber äußeren Einflüssen wie Magnetfeldern, Feuchtigkeit und Kälte als Kupferkabel.

Schutz vor Überspannung
Glasfaserkabel übertragen Licht aber keinen Strom. Überspannungsschäden z.B. bei Ab- und Zuschaltung der Netzspannung oder durch einen Blitzeinschlag, sind in Glasfasernetzen ausgeschlossen.

Minimaler Stromverbrauch
Es wird etwa 5 Mal weniger Strom verbraucht als bei der herkömmlichen kupferbasierten Übertragungstechnologien.

Umweltschutz
Die Herstellung von Glasfasern ist deutlich umweltfreundlicher als die von Kupferleitungen. Es werden bei der Produktion deutlich weniger Emissionen freigesetzt und für den Betrieb von Glasfasernetzen viel weniger Energie verbraucht.

Der Bandbreitenbedarf steigt stetig. Daher prüfen Sie frühzeitig wie Sie den Glasfaserausbau in Ihrer Liegenschaft(en) realisieren können.

Kabelfernseh- und Multimediaanlagen

Über Kabelfernseh- und Multimediaanlagen können breitbandig 5-862-1006-1218 MHz Audio-, Video- und Datensignale mithilfe von Koaxialkabeln übertragen werden. Kabelfernsehen wird technisch als DVB-C (Digital Video Broadcasting – Cable) benannt. Es gibt inzwischen den Nachfolgestandard DVB-C2, der in der Praxis aus Zuschauersicht jedoch (zumindest vorerst) nicht relevant ist.

Um eine beiderseitige Kommunikation zu gewährleisten wurde der Übertragungsstandard DOCSIS („Data Over Cable Service Interface Specification”) eingeführt. Man spricht von Upstream (TX rückwärts zur CMTS) und Downstream (RX vorwärts zum Modem). So kann über den koaxialen Kabel-/Multimediaanschluss auch HighSpeed-Internet bis zu 1 Gbit/s übertragen werden.

Baum- und Sternnetze bzw. Mischformen sind zwei verschiedene Arten von Verteilnetzstrukturen, um die Signale von einem zentralen Verteiler meist im Keller oder Dachboden zu den Kunden zu übertragen. Baumnetze sind für die heutige Signalübertragung in Kabel- und Multimediaanlagen durch ihre Nachteile der Entstörung ungeeignet aber immer noch anzutreffen.

Satellitenanlagen

In Deutschland kann man je nach Standort die Satelliten zwischen 80°Ost (Express 6A) und 58°West (PAS 9) empfangen.

Die Fernsehanstalten strahlen ihre Programme zu den Satelliten hoch, die es ihrerseits wieder auf die Erde ausstrahlen. Da die Signale aufgrund der großen Distanz (35.786 km) sehr schwach sind, braucht man für den Empfang eine Parabolantenne mit LNB. LNB steht für „Low Noise Block Converter“. Neben dem Kürzel LNB sind auch noch die Schreibweisen LNC und LNBC gebräuchlich. Die Signale werden im Frequenzbereich Low-Band 10,7 – 11,7 GHz und High-Band 11,7 – 12,75 GHz gesendet. Für den SAT-Empfang wird entweder ein SAT-Tuner im TV-Gerät oder ein separater SAT-Receiver bzw. Set-Top-Box benötigt. DVB-S („Digital Video Broadcasting – Satellite“) ermöglicht die Übertragung von Radio, TV und Daten über Satelliten. Sein Nachfolgestandard DVB-S2 ist eine Weiterentwicklung des DVB-S-Standards.
Für die Schaltung der Satellitenpositionen und verschiedenen Ebenen kommen Steuerbefehle DiSEqC, 22 kHz und eine Gleichspannung 14/18V zum Einsatz.

Die SAT-Signale können über Koaxialkabel verteilt werden, Standard ist aber inzwischen die Verteilung über optische Kabel/Glasfaserkabel.

Es gibt, je nach Anforderung, mehrere Möglichkeiten des Aufbaues einer Satellitenempfangsanlage:

Einzel-Sat-AnlageEine Parabolantenne mit einem oder mehreren LNB
Sat-ZF-AnlageÜber Sternnetze mit Multischalter
Ein-Kabel-LösungenZ.B. TSM 32 HD - setzt 32 beliebige DVB-S/S2 Transponder QPSK/8PSK in
32 beliebige DVB-S/S2 Ausgangsfrequenzen in einer Baumstruktur um
Ein-Kabel-Systeme (Unicable)Z.B. JPS 090x – uneingeschränkte Programmvielfalt in einer Unicable Baumstruktur, mehrere Endgeräte können betrieben werden, Unicable1 EN 50494
oder Jess Unicable2 EN 50607
Umsetzer-AnlagenZ.B. QAM-Box – setzt 16 beliebige DVB-S/S2 Transponder QPSK/8PSK
in 16 beliebige QAM Kanäle um

DVB-T

DVB-T ist die Weiterentwicklung des terrestrischen Antennenfernsehens, welches in Deutschland 2017 eingestellt wurde. DVB-T blieb der Standard bis es Ende April 2019 durch die Weiterentwicklung DVB-T2 seinen Nachfolger fand. DVB-T2 erhöht die Übertragungskapazität und ermöglicht die Übertragung von HD-Inhalten. Bei DVB-T2 werden die Kanäle K21=474 MHz bis K48=690 MHz im UHF-Band verwendet.

Das so übertragene TV-Programm wird mit HEVC-Codec- bzw. h.265-Codec in 1080p Full-HD-Auflösung übertragen, mit 50 HDTV-Vollbilder pro Sekunde.

Bei diesem Übertragungsstandard wird für den Empfang eine Antenne und ein DVB-T2 HD Empfänger benötigt. Einige Sender sind nur über Freenet TV per Prepaidkarte oder Kundenkonto kostenpflichtig zu empfangen.

UKW und DAB+

Terrestrischer analoger UKW-Rundfunk ist der der klassische Rundfunk auf Ultrakurzwelle, UKW oder FM genannt. Die Ausstrahlung von Radioprogrammen erfolgt gebietsabhängig im Frequenzbereich zwischen 87,6 und 107,9 MHz. Eine Abschaltung ist noch nicht geplant. Sendefrequenzen erhalten Sie über die jeweilig zuständige Landesmedienanstalt oder über vom Radiosender selbst.

DAB+ ist digital-terrestrisches Radio. DAB+ steht für Digital Audio Broadcasting und wird das alte UKW ablösen. DAB+ ist für den Frequenzbereich von 30 MHz bis 3 GHz geeignet und schließt daher auch die Verbreitung von Hörfunkprogrammen über Kabel und Satellit ein.

Bei beiden Übertragungsstandards wird für den Empfang eine Antenne und ein UKW und oder DAB+ Empfänger benötigt.

DSL und VDSL (Telefonanschlüsse)

DSL steht für “Digital Subscriber Line” und VDSL steht für „Very High Speed Digital Subscriber Line“. Es sind Technologien die von Telekommunikationsunternehmen verwendet werden. Die Verbindung ins Haus erfolgt über Ihre Telefonleitung. VDSL ist symmetrisch, was bedeutet, dass es dieselbe hohe Geschwindigkeit sowohl für das Herunterladen als auch für das Hochladen von Daten bietet.

Die Unterschiede zwischen DSL und VDSL liegen vor allem in der Übertragungsart sowie der Übertragungsgeschwindigkeit.

WasÜbertragungsartÜbertragungsgeschwindigkeit
DSLKupferkabel (CU-Zweidrahttechnik)(im Download): s zu 16 Mbit/s
VDSLGlasfaserkabel + Kupferkabel (CU-Zweidrahttechnik)(im Download): bis zu 100 Mbit/s
VDSLGlasfaserkabel + Kupferkabel(im Download): bis zu 250 Mbit/s
Vectoring(CU-Zweidrahttechnik)Vectoring kompensiert Störungen auf den Kupferleitungen und ist damit schneller.

Videoüberwachungsanlagen

Eine Videoüberwachungsanlage ist ein System, das aus einer oder mehreren Überwachungs-kameras, Aufzeichnungstechnik und Monitoren besteht. Die Kameras dienen der Überwachung von Personen, Objekten oder Räumen. Ein Recorder speichert die aufgenommenen Bilder und Videos, die später zur Überprüfung oder Beweissicherung verwendet werden können. Eine Videoüberwachung muss den betroffenen Personen ersichtlich werden. Dies kann durch ein Hinweisschild oder eine andere geeignete Maßnahme erfolgen. Eine Videoüberwachung ist eine Verarbeitung personenbezogener Daten und unterliegt daher den Bestimmungen der DSGVO.

Mobilfunkempfang und Verstärkung

Es gibt drei Mobilfunknetze in Deutschland, die von den Netzbetreibern Telekom, Vodafone und Telefónica betrieben werden. Die Mobilfunkstandards sind 2G, 4G/LTE und 5G.


Die Übertragungsfrequenzen in Deutschland sind:
• 700 MHz (Band 28)
• 800 MHz (Band 20)
• 900 MHz (Band 8)
• 1500 MHz (Band 32)
• 1800 MHz (Band 3)
• 2100 MHz (Band 1)
• 2600 MHz (Band 7)

Service- und Reparaturen

Wir reparieren und entstören Glasfaser-, Kabelfernseh- und Multimedia-, Satellitenempfangs-, DVB-T-, UKW und DAB+ Anlagen, Telefonanschlüsse mit DSL/VDSL Internet und Videoüberwachungsanlagen.
Weiterhin führen wir auch Reparaturen von einigen elektronischen Bauteilen und Komponenten, wie z.B. Netzteilen, Multischalter, Umsetzer-Kassetten, Breitbandverstärker in unserer eigenen Werkstatt aus. Das ist Ressourcenschonend, umweltfreundlich, nachhaltig und unsere Kunden freuen sich über die geringeren Reparaturkosten.

Kundenzufriedenheit und Service bilden eine Einheit, die von uns mit freundlicher, schneller, transparenter und kompetenter Leistung realisiert wird. Mit klaren Zuständigkeitsbereichen.

Notdienst

Für Notfälle halten wir für Hausverwaltungen und in den von uns betreute Liegenschaften einen Notdienst vor.
Dieser ist nach der regulären Arbeitszeit, an Wocheneden und Feiertagen verfügbar.

Wartung

Die Wartung wird in regelmäßigen Abständen und von unserem Fachpersonal durchgeführt. So können kostenintensive Reparaturen vermieden, eine möglichst lange Lebensdauer Ihrer Infrastruktur gewährleistet werden.
So spielt z.B. auch bei Glasfaseranlagen die Wartung, u.A. die Reinigung von LWL-Boxen, Steckverbindungen, Kupplungen, Patchkabel eine große Rolle.

Wartung

Die Wartung wird in regelmäßigen Abständen und von unserem Fachpersonal durchgeführt. So können kostenintensive Reparaturen vermieden, eine möglichst lange Lebensdauer Ihrer Infrastruktur gewährleistet werden. So spielt z.B. auch bei Glasfaseranlagen die Wartung, u.A. die Reinigung von LWL-Boxen, Steckverbindungen, Kupplungen, Patchkabel eine große Rolle.

Service.1-4-Verträge und Wartungsverträge

Wir bieten unseren Kunden Service.1-Vertäge bis Service.4-Verträge sowie reine Wartungsverträge an.
Diese können wir individuell auf die Kundenbedürfnisse anpassen.